Warum gibt es diese Ausstellung?

Wegen eines Mannes und einer „verrückten“ Idee

Bernd Brandes

Berd Brandes, Jahrgang 1945, ist in den Trümmern Berlins aufgevvachsen und erlebte so die Folgen des 2. Weltkrieges, und er lebte fort in den Zeiten des „Kalten Krieges". Als 5-jähriger war er Vollwaise, seine Eltern starben an indirekten Folgen des Krieges - mit Militär, mit Politik, mit Marine hatte seine Familie nie etwas zu tun.

Brandes musste sich durchsetzen, sich „durchbeißen": Mit 21 Lebensjahren gründete er ein Unternehmen, das heute auf seinem Spezialgebiet in Deutschland führend und weltweit tätig ist. Schon als 12-jahrigen faszinierten ihn Kriegsschiffe: Die vermittelte Kraft mit der damit verbundenen Fähigkeit, Kriege nicht entstehen zu lassen. Erst später fand sich Brandes in den Theorien des Militärstrategen Carl von Clausewitz (1780-1831) wieder: „Es kommt nur zur Schlacht, wenn einer der Beteiligten die Lage falsch einschätzt.“ Die Schiffe brachten Brandes zur Geschichte und zur Politik der Nachkriegszeit und in der Folge zu einer weltoffenen und liberalen Grundeinstellung.

Er erfuhr von der „Prinz Eugen“, lernte tauchen, filmen und fotografieren unter Wasser. In fünf Expeditionen und 8O Tauchgängen lernte er das Schiff kennen und schätzen als Botschafter für den Frieden. Er gründete den Verein „Prinz Eugen - Frieden durch Verstehen" mit dem Ziel, das Schiff zu heben und der Öffentlichkeit in Friedensmission zugänglich zu machen.

Die Botschaft an Sie als kritischer Besucher/in und Betrachter/in:
Nehmen Sie die Friedensidee eines Kriegsschiffes mit Begleiten Sie uns auf dem Weg, aus der Utopie ein erlebbares „Frieden durch Verstehen" zu machen.

Die Zukunft liegt in unseren Händen.

Frieden durch Verstehen e.V.

Das Projekt „Prinz Eugen"

Ohmstraße 1, D-23701 Eutin
Tel. 0 45 21 - 80711, Fax 0 45 21 - 8 07 13
Informationszentrum Eutin:
Ohmstraße 1
(V.i.S.d.P.: Bernd Brandes)
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