Die Vision 2020

Prinz Eugen liegt neben dem UNO-Komplex in Manhattan, New York, vor Anker. Eine Ausstellung auf dem Kreuzer beschäftigt sich mit aktuellen Themen von Krieg und Frieden - was kann, was muss getan werden, um Kriege zu vermeiden: Frieden durch Verstehen.

Nach diesem Besuch wird Prinz Eugen den Winter über vor Florida kreuzen und anschließend über die Kanaren nach Europa zurückkehren. Am 1. Juni 2020 wird das Schiff nach einer Dockzeit in Rostock wieder in der Lübecker Bucht erwartet.

Diese Reisen wird er sicherlich nicht mit eigenem Antrieb antreten können, sondern Schlepper dafür brauchen. Die alten Kessel und Turbinen kämen sicherlich nicht durch den TÜV. Doch wer weiß? Wenn er es sich verdient, könnte über einen neuen Antrieb für Prinz Eugen einmal nachgedacht werden.

Es wurden eng begrenzte Bereiche saniert, um Kosten/Nutzen zu optimieren; nicht benötigte Bereiche wurden zunächst nur konserviert. Vorbild für dieses Konzept waren die VASA in Stockholm, die North-Carolina in Wilmington/USA und die Arizona in Pearl-Harbour, die heute als Ausstellungsschiffe alle rentabel arbeiten.

Bis all das Realität ist, gibt es viel Arbeit - und viel Hoffnung:

Prinz Eugen hat schon immer Grenzen überwunden.

 

 

Die Aufbauten sollten bald ordentlich aussehen, ohne perfekt sein zu müssen, und können für Konferenzen genutzt werden. Der durch die Explosion entstandene große Raum (23 x 7 Meter) könnte mit seiner neuen Höhe 4,7 Metern zum Saal werden. Die Flugzeughalle kann zusätzlich für Filmvorführungen genutzt werden. Darunter befinden sich in Batterie- und Zwischendecks die früheren Mannschaftsräume, Kammern und Büros, die es nur teilweise zu renovieren lohnt. Für Ausstellungen und ein Museum Ideal, umfassen sie insgesamt über 11.000 Quadratmeter.